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#39 Vom Kölner Weinkeller zur FDF (mit Corinna Egerer, Moderatorin und Veranstalterin von Frankfurt Digital Finance)

#39 Vom Kölner Weinkeller zur FDF (mit Corinna Egerer, Moderatorin und Veranstalterin von Frankfurt Digital Finance)

Aus der Wirtschaft zur Moderatorin

Als Moderatorin hat sich Corinna eine ganz eigene Nische herausgesucht: Wirtschaft, Politik und angrenzende Schnittstellen. Und das kommt nicht von ungefähr; Zuvor war sie in mehreren großen Unternehmen in verschiedenen Positionen tätig – z.B. bei der Rewe Group oder auch bei der Deutschen Bank.

Ihre Vorliebe fürs Moderieren und ihren Weg dorthin erklärt sie sich so: „Also ich fange mal ganz früh an. Ein ganz wesentlicher Schritt ist ganz sicher, dass ich aus Köln komme - und Köln ist ja berühmt für den Karneval. Und ich sag mal diese grundsätzliche Frohnatur, die ist in mir und diese (…) Liebe zu Bühnen und ein Stück weit sich auch auf einer Bühne präsentieren zu wollen - ich glaube das geht alles ineinander, aber das ist etwas, was man auch später entdeckt. Ansonsten ist das ganze ziemlich evolutionär.“

Frankfurt Digital Finance

Nach dem wir mitbekommen haben, was Corinna alles schon gemacht hat, fragt man sich, wie kommt man auf die Idee eine Finanzmesse zu organisieren?

„Einmal Unternehmer, immer Unternehmer. Einen springen permanent Sachen an, also mir geht’s zumindest so, mich springen immer Sachen an, die ich eigentlich auch noch machen könnte - Ich habe ja sonst noch nichts zu tun …,“ sagt Corinna mit ironischem Unterton.

Klar macht sie aber bei der FDF die Abgrenzung zu anderen Finanzmessen, denn es geht um Digital Finance. Und gerade da, so meint sie, zeigt Frankfurt als entscheidender Finanzplatz noch nicht genug, dass Frankfurt auch für Zukunft steht.

Mehr zu Corinna Egerer und der FDF könnt ihr in Folge 39 von sum.talk hören.

Die FDF findet am 02.02.2022 statt. Neben der Veranstaltung vor Ort, wird es auch ein digitales Angebot geben.

sum.talk ist eine hauseigene Produktion von sum.cumo Sapiens und erscheint jeden zweiten Freitag.

#38 Was die Zukunft bringt (mit Dr. Eberhard Riesenkampff von Nuclicore)

Ein neues Jahr steht vor der Tür und dieses, Corona-geprägte, Jahr schließen wir mit einer neuen Folge sum.talk ab.

In der letzten Folge des Jahres unseres Versicherungspodcasts ist Dr. Eberhard Riesenkampff von Nuclicore zu Gast bei Ingolf Putzbach und Oliver Lang. Neben Einblicken in Eberhards eigene Geschichte im Versicherungswesen geht es auch um die Themen und Schlagworte, die 2021 geprägt haben oder ebenfalls 2022 prägen könnten: AI, Cloud, Microservices Wefox, Lemonade, oder die Relevanz der Kundenschnittstelle. Hört also rein in Folge 38 von sum.talk!

Dr. Eberhard Riesenkampffs Lebenslauf lässt sich sehen: Neben einer steilen akademischen Laufbahn, hat er auch in der Versicherungswirtschaft so manches schon erreicht . So gründete er zusammen mit seinem Geschäftspartner Anel Bejtovic 2017 die Versicherungsvergleichsplattform “Covomo”, 2018 das Insurtech “Blanket” und 2020 den No-Code Anbieter “Nuclicore”.

Buzzword: No-Code

Und damit sind wir auch schon bei einem der ersten Buzz-Words des Jahres angekommen. No Code - was bedeutet das eigentlich? Wie setzt man es ein? Wie sehen die Schnittstellen aus? Experte Eberhard gibt Einblicke anhand der eigenen No-Code-Software Nuclicore:

“Damit kann man wirklich Anwendungen und Schnittstellen erstellen, ohne zu programmieren. Das heißt, es ist kein Inselsystem, was Versicherer zusätzlich nutzen müssen und einsetzen müssen, sondern es ist wirklich die Entscheidung, setze ich hier ein Team von Entwicklern dran, um eine Schnittstelle zu programmieren, oder nutze ich Nuclicore und mache das sehr viel schneller, nachhaltiger, besser, compliant, mit No-Code. Das heißt, es ist ein visuelles interface.”

Tech bedeutet das ich alles selber machen muss?

“Für Versicherer wird noch sehr viel selbst gemacht, was gar nicht selbst gemacht werden müsste und das gilt für den gesamten Finanzdienstleistungsbereich.” so Eberhard. Und so kommt es zur Diskussion inwieweit die Versicherer noch nicht voll automatisiert sind und selbst Hand anlegen müssen. Und auch darum, woran überhaupt geschraubt werden muss. So kommt es zu Analogien zur Automobilindustrie. Wird am Motor gebaut oder nur die Karosserie verändert?

Eine Aussicht auf das was noch kommt

“Also ich glaube generell ist nichts in der Versicherungsbranche in einem Jahr erledigt und nichts was gestartet ist innerhalb von einem Jahr fertig” sagt Eberhard, nachdem steile Thesen gesucht werden, was uns im kommenden Jahr erwartet. Ist die Versicherungsbranche vielleicht doch etwas zu träge? Wird das Rad nicht neu erfunden, sondern die Technologien, die sich in dem letzten Jahr als wichtig herausgestellt habe, sich weiterentwickeln?

Lassen wir uns überraschen von einem neuen Jahr, voller Herausforderungen und Möglichkeiten.

Sum.cumo Sapiens wünscht einen guten Rutsch ins neue Jahr, viel Erfold und Gesundheit. Feiert ordentlich und schön euch erneut bei einer Folge sum.talk dabei gehabt zu haben!

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#37 Transformation der Branche: Operation am offenen Herzen (mit Uta Niendorf von Q-Perior)

In Folge 37 könnt ihr einer spannenden Konversation über die Beratungs- und Versicherungswelt mit Bezug auf Digitalisierung und Kundenverhalten zwischen Ingolf Putzbach, Oli Lang und Uta Niendorf entgegensehen. Vor welchen Hürden steht die Versicherungsbranche unter Betrachtung der Transformation auch für die jüngere Generation?

Freut euch auf ein spannendes Gespräch zu diesen und weiteren Themen.

Von der Beratung bis zur Versicherung

Welchen Weg beschritt Uta Niendorf bis sie Anfang der 2000er die Versicherer für sich entdeckte?

Zu der Zeit war Uta sicher: “...da gibt es noch ganz viel zu tun. Banken waren bekannt, aber Versicherer waren damals Neuland. Die Potentiale, die in der ganzen Branche stecken, hat man vielleicht da erst so richtig aus Berater-Sicht erkannt.”

Potential in Sales and Customer Journey

Mit hybriden Sales Journeys steht die Versicherungswelt aktuell noch im Rückstand und ein besseres Verständnis des Kundenverhalten ist gefragt.

Im Podcast unterhält sich Uta Niendorf mit den beiden Moderatoren vor Allem über den subjektiven Bedarf an Absicherung und Versorgung in der jüngeren Generation. Das Kundenverhalten kann anhand von Data Analytics besser verstanden werden – entscheidend: mehr und bessere Datenzugänge.

Wenn ihr mehr wissen wollt und Lust auf eine mitreißende Diskussion habt, hört doch gerne in unsere aktuelle Folge rein.

Zudem wird das Thema der Digitalisierung und der Optimierung ihrer Herausforderungen wie Medienbrüche und Informationsverluste besprochen und die Wettbewerbspositionierung der Versicherer erörtert.

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#36 Digital Twin & Risk Discovery (mit Dietmar Kottmann, insurance market lead DACH bei Oliver Wymann)

In Folge 36 erwartet euch ein spannendes Gespräch zwischen Ingolf Putzbach, Oliver Lang und Dietmar Kottmann über die Digitalisierung in der Versicherungswelt bezogen auf die Themen InsurTech, Wettbewerb und Transparenz. Wie schnell kann sich die Versicherungs-Branche anpassen und welche Veränderungen sind nötig?

Es wartet eine spannende Diskussion zu diesen und weiteren Themen.

###Erstmalig mit dabei: Co-Moderator Oliver Lang

Seit über 20 Jahren in der Versicherungswelt vertreten, lange als Berater tätig gewesen und besonders bekanntgeworden durch seine Position als CEO von WeFox, bereichert der Unternehmer ab sofort unsere Gesprächsrunden bei sum.talk.

###InsurTech/Wettbewerb/Transparenz

Was hat Dietmar Kottmann dazu bewegt, den Schritt in die Beratung zu gehen und welche Rolle spielt die Digitalisierung für ihn?

Zum Thema “Veränderungsgeschwindigkeit” sagt Dietmar: “Was sich nicht geändert hat ist, dass natürlich jemand, der mit seiner Versicherung glücklich ist, nicht jedes Jahr die Versicherung neu kauft und da typischer Weise einen Anschubser braucht und von daher ist die Veränderungsgeschwindigkeit in der Versicherungs-Branche noch nicht zu vergleichen mit vielen anderen Branchen.”

###Convenience first

Eine Digitalisierung der Customer Journey ist heutzutage ein bedeutender Aspekt im Versicherungsmarkt, doch wie ist diese Transformation zu meistern?

Im Podcast unterhält sich Dietmar Kottmann mit unseren Moderatoren zum Thema einer convenience guten Versicherung und der Transformation vom menschlichen zum maschinellen Berater.

Wenn ihr mehr zu diesem Thema wissen wollt und Lust auf eine anregende Diskussion habt, hört doch gerne in unsere aktuelle Folge rein. Unter anderem werden die Themen Risk-Discovery und Risk-Mix besprochen und warum aus der Sicht des Beraters lediglich reine Produktvergleiche maschinell laufen könnten.

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#35 Digitalisierung & demografischer Wandel (mit Olaf Neuenfeldt, Vorstand von Initiative Ruhestandsplanung)

In Folge 35 von sum.talk hat Ingolf Putzbach, Olaf Neuenfeldt zu Gast im Podcast.

Sich selbst beschreibt er Olaf als “in der Zielgruppe 50+ angekommen”. Seit mehr als 30 Jahren ist er in der Finanzvorsorge tätig und seit ca. 10 Jahren in der Thematik Ruhestandsplanung tätig. In diesem Netzwerk hat er die “Initiative Ruhestandsplanung” gegründet, ein Verein für die Finanzberatung 50+. Daraus resultierte auch ein Fachhochschulstudiengang “Ruhestandsplanung” ins Leben gerufen.

In dieser Folge kollidieren also Digitalisierung und demografischer Wandel. Zwei Welten, die nicht zueinander passen?

“Es ist immer ein Zusammenspiel zwischen digital und analog, online und offline und natürlich kann Digitalisierung dort viele Themen lösen: Informationen, Transparenz, Schnelligkeit, Effizienz. Das sind alles Themen die auch ein 80-jähriger gerne hätte.” so Olaf.

Es erwartet euch also ein spannender Austausch zu zwei Themen, die auf den ersten Blick vielleicht nicht zusammengehören, aber unglaublich viel Potenzial für die Zukunft liefern.

##Wir werden immer älter

“Die Chance eines weiblichen Babys Hundert zu werden heute, liegt zwischen 25-50% je nach Studie (…) und wir müssen dafür sorgen, dass wir auch gesund alt werden” erklärt Olaf. Warum aber konzentrieren sich scheinbar viele Versicherer und Insurtechs auf die Generation 50- ,obwohl die Generations 50+ einen Großteil unserer Bevölkerung ausmacht? Grund dafür könnte die komplexere Beratung sein: In dem Alter sind viele Entscheidungen schon gefällt, Themen sind emotional und Produktverkauf scheint nicht sehr beliebt zu sein. Doch, so die Prognose, wird sich die Branche auch dort verändern und neue Lösungen für eine heterogene Zielgruppe entwickeln.

##Age-Tech und Age-Science

Technologien helfen uns besser zu altern: Smart-Home, Ambient-assisted-living, Notfalltaster und Bewegungsüberwachung. Sensorik, die sicherstellt, dass wenn etwas passiert, Hilfe gerufen wird.

Viele Leute haben schon heute ihre Health App installiert und tragen Smartwatches am Arm, die unseren Gesundheitszustand prüfen. Daten, die für Versicherer spannend wären, aber besonders in Deutschland noch sehr vorsichtig behandelt wird. Doch die Auswertung dieser Daten wird ein Thema, das laut Olaf, durch die Verzahnung digitaler Lösungen und Produktlösungen, in Zukunft immer mehr kommen wird.

## Man unterschätzt seine Lebenserwartung um Fünf bis Zehn Jahre

Doch in dieser Folge dreht sich nicht nur alles um die Digitalisierung, sondern auch darum, warum die Altersvorsorge nicht zu vernachlässigen ist. So kann Olaf viel zum Thema Rente und Finanzvorsorge beitragen. Ingolf und Olaf diskutieren über die Wahrnehmung von Rente und das Verhältnis zum Eigenheim. Was passiert, wenn die Infrastruktur nicht gut ist oder die eigene Immobilie nicht Altersgerecht ausgelegt ist? Ist es sinnvoll aus dem Eigenheim Liquidität zu gewinnen?

All das und viele weitere Themen werden in der neusten Folge sum.talk besprochen! Viel Spaß beim hören! sum.talk ist eine hauseigene Produktion von sum.cumo Sapiens und erscheint jeden zweiten Freitag.

#34 – Innovation - was ist das? (mit Ben Shaw, Associate Partner bei Stryber und Mentor beim InsurTech Hub Munich)

## Innovation oder Selbstzweck?

„Das ist natürlich echt spannend, weil darüber viel diskutiert wird und häufig wird der Begriff auch viel zu lax verwendet. Wenn alles Innovation ist, was ist denn dann überhaupt noch Innovation? Es gibt da auch ein paar verschiedene, überzeugende Definitionen. Die, die ich am meisten mag ist, Innovation zu definieren als Erfindung mal Kommerzialisierung. Dabei geht’s ein bisschen so darum, dass beides nicht bei null liegen darf, d.h. es muss etwas Neues erfunden werden, dass man dann kommerzialisiert. Das kann nicht nur Erfindung sein, aber wichtig und viel wichtiger im Zusammenspiel ist eben die Kommerzialisierung. Man denke an Beispiele wie Apple, die den MP3-Player nicht erfunden haben, aber den IPod unglaublich gut kommerzialisiert haben. So würde ich wahrscheinlich Innovation beschreiben. Wenn es ein Selbstzweck ist, ist es schon keine Innovation mehr“, erklärt Ben.

##Wie wird Innovation in Unternehmen umgesetzt?

„Was ich mega spannend finde in diesem Umfeld Innovation ist die Tatsache, dass Desgin Thinking schon fast zu einer Commodity geworden ist. Also das machen große Unternehmen schon seit sieben, acht Jahren. Normalerweise sieht das dann so aus, du setzt dich in einen Raum rein und erklärst dem CEO, wie man sich vielleicht in seinen Kunden hineinversetzt, ohne wirklich mit dem Kunden zu reden. Und diese Fähigkeit, mit dem Kunden zu reden und wirklich zu erkennen, was sind denn die Probleme, so Observation Techniques. Solche Kompetenz fehlt häufig den Großunternehmen. Unsere Aufgabe hat im Endeffekt zwei Seiten, die man beide wie einen Kunden behandelt. Die erste Seite ist eben, wir haben hier ein genaues Geschäftsmodell dafür müssen wir ein Problem von einem Endkunden nutzen. Und auf der anderen Seite, wir haben ein Großunternehmen, dafür müssen wir irgendwas bauen, was sich langfristig dort bewähren kann. Und deshalb kann man jetzt nicht hingehen und sagen, hey ich baue jetzt für eine Versicherung eine Bank, das passt jetzt vielleicht nicht so ganz. Aber es gibt natürlich ganz viele andere Sachen, gerade im Bereich Health, Krankenversicherung, wo der Kunde jetzt viel mehr erwartet von seinem Krankenversicherer, was neue digitale Services angeht. Da könnte der Versicherer jetzt hingehen und sagen, hey ich möchte jetzt hier ein Geschäftsmodell bauen und das würde sich langfristig auch halten.“

Ihr seid neugierig geworden und wollt mehr erfahren? Dann hört doch mal in die aktuelle Folge rein. sum.talk ist eine hauseigene Produktion von sum.cumo Sapiens und erscheint jeden zweiten Freitag.

#33 – Aus der Praxis zur Theorie (mit Prof. Dr. Sascha Kwasniok, Studiengangsleiter BWL-Versicherung)

Zwischen seinem eigenen dualen Studium an der Hochschule und seiner Hochschultätigkeit war er bei der Leipziger Hallesche Konzerngesellschaft in verschiedenen Funktionen tätig. So konnte er Erfahrungen von Inhouse-Consulting bis hin zur Konzernentwicklung sammeln und insbesondere Eindrücke auf konzeptioneller Seite und aus Strategiesicht heraus gewinnen. Diese Erfahrungen kann er heute an seine Studierenden weitergeben.

##Aus der Praxis zurück in die Theorie

Wie er zur Dozentenstelle kam, erklärt Sascha so: „Ich habe das im Endeffekt immer nebenbei gemacht, auch während meiner praktischen Tätigkeit. Eine duale Hochschule lebt davon, dass man nicht nur Dozenten vorne hat, sondern auch Praxisvertreter, die Themen praxisnah vermitteln können. Irgendwann wurde dann mal eine Stelle ausgeschrieben als Professor und ich dachte joah, das passt eigentlich zu dem, was ich mir möglicherweise vorstellen kann hauptberuflich zu machen. Das hat mich dann irgendwie gereizt, mich noch mit ein paar anderen Themen auseinanderzusetzen und diese Themen an junge Leute weiterzugeben.“

##Praxisbezug und Aktualität

Dabei ist der große Vorteil eines dualen Studiengangs, im Vergleich zur Uni, dass Fächer und Themen praxisbezogen und deutlich aktuellere Bezüge aufweisen. So lässt sich selbst ein Fach, wie die theoretische Versicherungsbetriebslehre aufpeppen.

„Man hat schon seine Standardveranstaltungen, die durchaus leben. Auch mein ursprüngliches Steckenpferd – hört sich jetzt ganz schlimm an – theoretische Versicherungsbetriebslehre, kann man mit Praxisbezügen und -problemen füllen. Von der Frage, wie man Versicherungsbetrug erklären kann über, was eine Vermittlerrichtlinie aus der ökonomischen Sicht ist. Aber auch aktuelle Themen, wie heute tarifiert wird, Telematiktarife, was das für eine Anreizwirkung hat oder auch das Thema Digitalisierung. Dabei können auch immer wieder eigene Erfahrungen eingebracht und sowohl die individuelle Vorstellungskraft als auch Grenzen ausgetestet werden. So lässt sich das theoretische Konzept wunderbar mit Praxiserfahrung verbinden.”, beschreibt Sascha.

Wenn ihr mehr zu dem Thema erfahren wollt, hört doch mal in die aktuelle Folge rein. Hier erfahrt ihr außerdem, wie ein versicherungslastiges Studium bei jungen Leuten ankommt, welche Rolle Datensensibilität spielt und warum sich die Versicherungsbranche dabei besonders schwertun.

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#32 Versicherung & Klimaschutz - Nicht nur ein Bäumchen pflanzen (mit Holger Koppius von agencio Versicherungsservice)

Vor über zwei Jahrzehnten in der Branche gestartet, ist er mittlerweile ein waschechtes Urgestein in der Assekuradeurwelt und bestens vertraut mit den Anforderungen, Vorteilen aber auch Herausforderungen, die die Aufstellung als Assekuradeur mit sich bringt. So boomt das Geschäft aktuell weltweit und wird von einer wahren Gründungswelle überrollt. Da stellt sich die Frage, woher der Hype kommt und, ob die Position der Assekuradeure zwischen Versicherern und Maklern seitens der Aufsicht überhaupt hinreichend klar definiert ist.

Im weiteren Verlauf der Folge geht es unter anderem um die Gründung, Vision und Produkte von agencio. So stellt das Unternehmen, als einer der wenigen Anbieter auf dem Markt den Anspruch, Versicherungen und Klimaschutz miteinander zu verbinden. So verknüpft agencio als Assekuranz-Experte Kenntnisse um die Geschehnisse auf dem Markt und Prämienunterschiede mit dem Knowhow rund um klimaneutrale Produkte und deren Umsetzung. Letztere gehören nicht unbedingt zur Kernkompetenz der Versicherer, sodass agencio externe Dienstleister als Assistenz heranzieht, die zu umweltthematischen Fragestellungen beraten und ihre Expertise einbringen. Zudem verfolgt das Unternehmen eine andere Kalkulation: „Wir begrüßen nicht nur Neukund:innen, indem wir Bäumchen pflanzen. Was ja auch gut ist, das will ich jetzt gar nicht ins Lächerliche ziehen, das ist auch wichtig. Aber wir kalkulieren schon in die Prämie Gelder mit ein, wo wir jedes Jahr unabhängig von Neu- oder Bestandskunden Gelder in den Klimaschutz investieren.“

Ein weiteres Thema ist die Zusammenarbeit von agencio mit sum.cumo Sapiens. Für diese hat sich das Unternehmen laut Herrn Koppius entschieden, da der Fokus der sum.cumo Insurance Plattform (SCIP) im Vergleich zu vielen anderen Anbietern auf der Frontend-Entwicklung liegt. Ein enormer Vorteil, der sich hieraus ergibt, ist die unmittelbare Kunden- und Vertriebsnähe. Zudem ist keine externe Schnittstelle für das Backend notwendig, da sum.cumo Sapiens hier selbst eine sehr leistungsfähige Entwicklung bietet. So wird die Implementierung vom Greenfield zum Rollout in kürzester Zeit möglich.

Mehr dazu und, ob die Digitalisierung als förderlich für den Nachhaltigkeitsgedanken angesehen werden kann als auch, wie sich der Makler- und Versicherungsmarkt in den letzten 20 Jahren verändert hat, erfahrt ihr in der aktuellen Folge.

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#31 Von Banken und Neo-Versicherern (mit Stefan Bachmann von JDC Group & Jung DMS)

In jungen Jahren nach seinem BWL-Studium in Frankfurt mit eigener Lifestyle-Plattform gestartet, entschied er sich dann doch gegen eine Karriere als Investmentbanker. So landete er nach zwei Jahren schließlich bei Google. Hier war er knapp sieben Jahre in Hamburg tätig und baute dort den beratenden Finanzvertrieb auf. 2017 wechselte er dann zur JDC Group, wobei sein Fokus zunächst vor allem darauf lag, die digitalen Kanäle voranzutreiben. Zudem brachte er das Bank Insurance und Plattform-Geschäft mit in die Organisation.

Im Verlauf der Folge gibt Stefan Einblicke in die Entwicklungen bei JDC. So hat sich das Unternehmen in den letzten Jahren stark gewandelt. Vom größten Maklerpool mit Fokus auf Fondsinvestments wird heute “auf vielen Hochzeiten getanzt”, u.a. in Kooperation mit der Sparkassenorga. Zudem erklärt Stefan, wie sich JDC gegen andere große Plattformen, wie Check24 oder Clark behaupten kann und welche technologische Aufstellung das Unternehmen verfolgt.

Mehr dazu erfahrt ihr in Folge#31 von sum.talk. sum.talk ist eine hauseigene Produktion von sum.cumo Sapiens und erscheint jeden zweiten Freitag.

#30 Echtzeit oder Steinzeit? Mit zeitsprung zu innovativen Lösungen ( mit Marcel Hanselmann von zeitsprung)

Leitendes Thema dieser Folge ist Vernetzung. Doch welche Rolle spielt diese im Digitalisierungskontext? Die Märkte befinden sich im ständigen Wandel. Eine Spezialisierung sowie die Vereinfachung von Prozessen und die Veränderung hin zu digitalen Geschäftsmodellen sind dabei unabdingbar. Für Kunden und Makler ist Digitalisierung eine tolle Sache. Für Versicherer besteht dabei große Komplexität.

Marcel erklärt: “Letztendlich ist Vernetzung die Voraussetzung für Digitalisierung. Und auf die Frage, welche Vision wir haben, möchten wir natürlich Vernetzung anbieten. Bipro gibt da nur die Normen vor, wie man vernetzt. Das kann jeder selber programmieren. Die Frage ist ganz einfach, mach ich das selber oder kaufe ich das von einem Servicedienstleister, wie zeitsprung ein? Im neueren Bestandsführungsbereich wird sich kein Versicherer mehr die Frage stellen, entwickele ich eine neue Software, sondern man wird von vornherein sagen, ich source aus.” Dabei liegt der große Vorteil von Bipro in seinen geltenden Normen und Standards. “Normierung und Standardisierung sind einfach eine gute Voraussetzung für Wirtschaftswachstum. Standards und Wiederkehrbarkeiten helfen uns, einen Austausch und Wachstum zu beschleunigen. “, so Marcel.

##Innovationen bei zeitsprung

Von Capital zum innovativsten Unternehmen gekürt, stellt sich die Frage, was macht zeitsprung so besonders? Wir haben uns das kürzlich selber mal gefragt und sind eigentlich zu dem Schluss gekommen, dass wir ein recht langweiliger Betrieb sind - wir optimieren nur, was es schon gibt. Das Thema Dokumenten- und Datentransfer, Bipro, das gab es ja schon bevor es zeitsprung gab, da gab es auch Lösungen. Also, was tun wir? Wir gehen eigentlich da hin, wo keiner so richtig hin will und denken uns da wirklich in die Tiefe der Materie rein. Das ist ja auch etwas sehr Gutes und Stimmiges aber man muss sich damit eben intensiv auseinandersetzen. Unsere Lösungen versuchen wir dann in einer hohen Skalierbarkeit zu denken. Ein Beispiel: Ein Austausch in einem 1:1-Verhältnis ist immer einfach, ein Austausch mit fünf Versicherern ist immer noch einfach, aber hunderte Versicherer mit tausenden von Marktteilnehmern über Millionen von Transaktionen, das ist dann die Herausforderung. Und dafür bauen wir Lösungen und offensichtlich hat das einen sehr innovativen Charakter und wird eben so angenommen.", beschreibt Marcel.

Mehr zu diesen Themen erfahrt ihr in der aktuellen Folge#30. sum.talk ist eine hauseigene Produktion von sum.cumo Sapiens und erscheint jeden zweiten Freitag.